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Neubeginn / Neuanfang

Neubeginn

„Offene Tür“ vom 17.01.2018

„Und plötzlich weißt du:
Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.“

Wetter- und krankheitsbedingt fand diesmal die „Offene Tür“ in kleinem Kreis im Gemeindehaus in Holzhausen statt.
In seiner Andacht stellte uns Pfarrer Kraft die Jahreslosung für 2018 vor.

„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“(Offenbarung 21,6)

Nachdem wir uns mit Kaffee, Tee und leckerem Kuchen gestärkt hatten, hörten wir ein Gedicht über „Neu beginnen“ sowie zwei Geschichten, die über einen Neuanfang berichten.

In einer der Geschichten ging es um einen Kämpfer, der total am Boden zerstört war. Er fühlte sich von allen verraten und verlassen. Er konnte die Welt nicht mehr begreifen. Eine Mitstreiterin führte ihn in den Wald und zeigte ihm einen entwurzelten trockenen Baum, der jedoch neue starke Triebe hervorbrachte. „Schau,“ sagte die Frau, „obwohl der Baum entwurzelt ist kann er neues Leben hervorbringen. Er ist nicht unterzukriegen. Das kannst du auch. Trenne dich von deinem Ballast und beginne ein neues Leben.“ Diese Geschichte stimmte uns nachdenklich und wir verstanden, dass es immer eine Möglichkeit zu einem Neuanfang gibt, egal wie sehr man am Boden ist.

Zum Beginn eines neuen Jahres haben wir meistens viele gute Vorsätze was wir alles ändern oder neu anfangen wollen. Wir wollen zum Beispiel gesünder essen, uns mehr gönnen, Neues kennenlernen (Reisen), etwas für unseren Geist tun (Musik, Theater) oder altes wegwerfen und richtig aufräumen in unserem Leben, also einen Großputz veranstalten. Das alles sollte sich in unserem Spiel entfalten. Es wurden zwei Gruppen gebildet, die nach Zeit (1 Minute) verschiedenes erraten mussten. Könnten sie auf Anhieb zehn verschiedene Küchenkräuter nennen oder italienische Spezialitäten? Wie viele Operetten und Musicals kennen sie oder in welche Städte würden sie reisen? Dieses Spiel machte uns allen so viel Spaß, dass wir es bei einer anderen „Offenen Tür“ wiederholen werden.

Doris Freudenthaler

Fotos: Christel Knauf