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Dresden und August der Starke

„Offene Tür“ Holzhausen vom 18.02.2015

„Dresden hat mir große Freude gemacht
und meine Lust, an Kunst zu denken, wieder belebt.
Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte.“

(Johann Wolfgang von Goethe)

Die „Offene Tür“ vom 18. Februar stand ganz im Glanze der Epoche Friedrich August I. von Sachsen. Am „Kurfürstlichen Buffet“ konnte man verschiedene Sorten Dresdner Kuchenspezialitäten probieren. Dazu schmeckte eine gute Tasse Kaffee, heiß und stark, also kein „Bleemchengaffee“, wie es auf sächsisch so schön heißt.
Wir erfuhren viel aus dem Leben August des Starken, seiner Ehefrau Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth und seinen offiziellen Mätressen. Böse Zungen der damaligen Zeit dichteten dem Kurfürsten und späteren König 354 Kinder an. Überliefert und anerkannt hat er aber nur 9 Kinder.
Friedrich August I. gilt als einer der schillerndsten Figuren höfischer Prachtentfaltung. Durch seine rege Bautätigkeit und Sammelleidenschaft erwarb Dresden den Ruf als prunkvolle barocke Metropole. In einem kleinen Film konnten wir die zwanzig schönsten Sehenswürdigkeiten Dresdens bewundern. Die wiedererrichtete Frauenkirche, die Semperoper, das Residenzschloss mit dem „Grünen Gewölbe“, der Zwinger, um nur einige zu nennen. Tragisch ist auch die Geschichte Dresdens im 2. Weltkrieg. Am 13./14.02.1945 legten 3 Angriffswellen anglo-amerikanischer Luftflotten 90% der Innenstadt in Schutt und Asche.
Auch nach mehr als 300 Jahren seit der Regierungszeit August des Starken und 70 Jahre nach der Zerstörung im Weltkrieg ist Dresden immer noch eine sehenswerte Stadt, die sich zu besuchen lohnt.

Doris Freudenthaler