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Erntedankfest, Kirmes und Kirchenvorstandswahlen…

Viel Abwechslung in Holzhausen…

Der Bauernverein und unsere Kirchengemeinde sorgten am letzten Sonntag (29.09.) für viel Abwechslung in Holzhausen:
Der Bauernverein richtete die diesjährige Kirmes in Holzhausen aus – passend zum Ausrichter feierten wir um 11.00 Uhr im Festzelt Erntedank mit (wie er sich selbst nennt) Pfarrer „im Rennen“ Horst Rau.
Hierzu wurde der Altar in einem voll besetzten Zelt zu einem Gabentisch unter dem Kreuz umgestaltet.

In seiner Predigt, machte er am Gleichnis des reichen Kornbauern deutlich, dass es sich nicht lohnt Reichtümer auf dieser Erde zu sammeln, da unser Leben endlich ist. Vielmehr sollten wir uns dem Glauben an Jesus Christus zuwenden, um für unsere Endlichkeit gerüstet zu sein.

Ebenfalls fanden an diesem Sonntag auch die Kirchenvorstandwahlen statt. Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher beim Mittagessen oder Kaffee und Kuchen stärken.
Anschließend konnte man dann den Gang ins Gemeindehaus antreten, um zu wählen.
Wer schon Briefwahl oder Onlinewahl gemacht hatte, konnte auch gleich bei herrlichem Sonnenschein am Bürgerhaus im Gespräch mit Freunden verweilen.
Alle gesammelten Gaben des Bauernvereins durch die Kirmes, und die der Kirchengemeinden Holzhausen Wilhelmshausen und Knickhagen werden, im Sinne von Pfarrer Raus Predigt, der Hofgeismarer Tafel zur Verfügung gestellt.

Mit einer Blutspende doppelt helfen

24. September um 16 Uhr ab dem Gemeindehaus

Herzblut für die Jugend – Mit einer Spende doppelt helfen…
Bei der diesjährigen Aktion des Förderkreises der Kinder- und Jugendarbeit erwünschen wir uns nicht weniger als Ihr Herzblut.
Blutspenden ist eine menschliche und für viele Menschen lebenswichtige Hilfe – Das möchten wir mit dieser Aktion gerne unterstützen.
Kinder- und Jugendarbeit schenkt vielen Menschen fürs Leben wichtige Erfahrungen – Das können Sie mit dieser Aktion unterstützen.
Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte den ausliegenden Flyern.

Bei Fragen zu unserer Aktion dürfen Sie sich gerne bei unserem Jugendreferenten Marc Schmidt (05673/911870 oder schmidt.marc@email.de) melden.

 

Die Vakanz-Renovierung des Pfarrhauses in Holzhausen

Die Ausschreibungen für die Renovierung unseres Pfarrhauses in Holzhausen sind weitestgehend abgeschlossen und einige Firmen haben bereits mit den Arbeiten begonnen.
So zum Beispiel die Firma Butterweck aus Calden, die umfangreiche Abbruch-und Maurerarbeiten ausführt. Sowohl die sanitären Einrichtungen, als auch die elektrischen Anlagen, entsprechen nach fast einem halben Jahrhundert nicht mehr den Vorschriften in öffentlichen Gebäuden, und müssen erneuert werden. Im Außenbereich bekommt das Pfarrhaus eine neue Fassade, da bei den Häusern aus den 60er Jahren ein hoher Energiebedarf vorhanden ist.
Auch die Heizungsanlage des Pfarrhauses, die bisher vom Gemeindehaus getrennt war, ist nun an das Fernwärmenetz der Biogasanlage des Lindenhofs angeschlossen. Diese Arbeiten werden von der Firma Helmreich ausgeführt und sind schon fast fertig. Zusammen mit dem Bürgerhaus bekommen nun das Gemeindehaus und das Pfarrhaus die ca. 30 Prozent günstigere Energie geliefert.
Auch der Eingangsbereich gehört zu dem ersten Bauabschnitt, und soll behindertengerecht gestaltet werden, um zukünftig Rollstuhlfahrern und gehbehinderten Menschen den Zugang zu erleichtern.
Wenn die Renovierungsarbeiten alle weiter planmäßig verlaufen, kann die neue Pfarrfamilie im Januar 2014 dort einziehen. Unseren neuen Pfarrer werden wir aber voraussichtlich schon ab dem 01.11.2013 bei uns im Kirchspiel begrüßen können.
Einer seiner ersten Gottesdienste wird der G-Plus Gottesdienst am 03.November sein.

Erwin Fleck

Die ersten Abbruch- und Maurerarbeiten im Eingangsbereich sind erfolgt.

Zwei Bänke für den Kirchenvorplatz der Marienbasilika

Seitdem vor einigen Jahren der Kirchenvorplatz der Marienbasilika neu gestaltet wurde, gab es von zahlreichen Besuchern immer wieder den Wunsch nach einer Sitzmöglichkeit im UmfeId der Kirche. Unser ehemaliger Pfarrer Norbert Mecke nahm diese Idee auf und initiierte unter der Überschrift “Projekt Bank” eine Sammlung, an der sich Kirchenbesucher und einige Wilhelmshäuser Bürger mit sowohl kleineren als auch großzügigen Spenden beteiligten. An dieser Stelle sei allen Spendern nochmals ganz herzlich gedankt.
Nun war zwar die Finanzierung gesichert, aber die Frage des Standortes noch nicht geklärt. lnnerhalb des Kirchenvorstandes war man sich schnell einig, dass es nicht damit getan wäre, einfach eine beliebige Bank vor der Kirche aufzustellen. Vielmehr erschien es erforderlich – insbesondere vor der Kirche – unbedingt Rücksicht auf die bereits vorhandene Gestaltung mit Pollern und modernen Beleuchtungskörpern zu nehmen, um das harmonische Bild des Vorplatzes zu erhalten. Nach intensiver und langwieriger Recherche entschied man sich für zwei betont schlichte Hockerbänke, die in Bezug auf Material und Farbe perfekt zu den vorhandenen Lampen passen und sich dort auch wunderbar einfügen. Die Anschaffung einer weiteren Bank für den Bereich hinter der Marienbasilika ist derzeit in Planung.

Dank der beiden ehrenamtlichen Handwerker Ernst-August Hesse und WoIfgang Reinke (beide WilheImshausen) wurden die Hockerbänke nunmehr aufgestellt und fachmännisch fest installiert. Bei dieser Gelegenheit nochmals ein ganz herzliches DANKESCHÖN an die beiden fleißigen Helfer für ihren persönlichen Einsatz von Seiten des Kirchenvorstandes der Ev. Kirchengemeinde Wilhelmshausen.

Lektorin Gudrun Brede im Kirchspiel eingeführt

Am 18. August 2013 um 19.00 Uhr fand der Einführungsgottesdienst unserer neuen Lektorin Gudrun Brede statt, der von unserem neuen Pfarrer Berthold Kraft gestaltet wurde.
Pfarrer Kraft betonte in diesem Gottesdienst die Wichtigkeit von Lektoren bei der Verkündigung des Evangeliums in unserer Kirche.
Gudrun Brede machte in ihrer Predigt durch das Gleichnis von der Blindenheilung deutlich, dass manche gesunde Augen haben und doch nicht sehen. Oder anders ausgedrückt: Manche sehen und glauben doch nicht. Die ganze Predigt können sie im Bereich “Predigten” herunterladen und nachlesen.
An der Gottesdienstgestaltung beteiligten sich auch die Teilnehmer/innen des Lektorenlehrgangs von Frau Brede.
Beim anschließenden kleinen Sektempfang hatten alle Gottesdienstbesucher noch Gelegenheit zum Gespräch mit Gudrun Brede und natürlich auch mit unserem neuen Pfarrer.
Die Kirchengemeinde freut sich über die neue Lektorin und wünscht ihr Gottes Segen und viel Kraft für ihre Mithilfe beim Bau am Reich Gottes.

Lektorin Gudrun Brede mit Teilnehmer/innen ihres Lektorenlehrgangs und Mitgliedern der Kirchenvorstände des Kirchspiels.

Unser Kirchenfenster ist wieder da!

Nach mehrmonatiger aufwendiger Restaurierung ist vor einigen Tagen das wertvolle Kirchenfenster im Altarraum unserer St. Johannis-Kirche wieder eingebaut worden und erstrahlt nun im neuen Glanz. Die einzelnen farbigen Glasornamente des Bleiglasfensters mussten neu eingefasst werden, da sie nach außen auszubrechen drohten. Zusätzlich schützt jetzt von außen eine davor gesetzte Glasscheibe das restaurierte Fenster vor der Witterung.

Im Jahre 1908 stiftete Ludwig Schäfer, ein nach Buenos Aires ausgewanderter und dort als Hotelier zu Geld gekommener Holzhäuser, seiner “alten Kirche” ein Fenster für den Chorraum. Ursprünglich war das Geld für einen um die Jahrhundertwende zunächst geplanten Neubau der Kirche gedacht. Der Plan wurde jedoch mangels weiterer Finanzmittel nicht umgesetzt. Ludwig Schäfer beließ das gespendete Geld der Kirche, die davon das Fenster in Hann. Münden durch die Firma Krüger herstellen ließ. Abgebildet ist Christus mit der aufgeschlagenen Bibel, als wollte er sagen:

“lhr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist es die von mir zeugt!” (Johannes-Evang. 5, 39)

Daher sind auch Alpha und Omega, der erste und letzte Buchstabe des griechischen Alphabetes, in der aufgeschlagenen Bibel abgebildet. In der Offenbarung des Johannes 1, 8 und 1 7f. heißt es: „ lch bin das A und das O… Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit.’ Durch die Siegerpose Jesu wird der Sieg über den Tod und seine Herrschaft in Ewigkeit künstlerisch ausgedrückt.

Allen Spendern, besonders den beiden letzten gemeinsamen Jahrgängen der Goldenen Konfirmanden aus Holzhausen und Knickhagen, die mit dazu beigetragen haben, dass diese Restaurierung möglich wurde, sagt die Kirchengemeinde auf diesem Wege ein herzliches „DANKE“. Bei einem der nächsten Kirchenbesuche können Sie sich dann selbst von der gelungenen Restaurierung des Fensters überzeugen.

Für den Kirchenvorstand Holzhausen: Christel Knauf

 

Pfarrer i.R. hält Gottesdienst

Pfarrer i.R. Horst Rau hält nach 16 Jahren wieder einen Gottesdienst in der Holzhäuser St. Johannis-Kirche.

Der Pfarrer i.R. Horst Rau hat im Rahmen der Vakanz am Sonntag den 21.07.2013 den Gottesdienst in Holzhausen (und um 11:15 Uhr in Knickhagen) mit den Besuchern gefeiert. Zu Beginn dieses Gottesdienstes eröffnete Pfarrer Horst Rau den Besuchern, dass er seine letzte Predigt in unserer Kirche am 29. Juni 1997 gehalten habe.

Aber in der Zwischenzeit hat er von Zeit zu Zeit seinen Sohn Jens Rau geschickt, der ja Lektor in unserer Landeskirche ist. Die Besucher waren über den Überraschungsgast sehr erfreut, da den Gottesdienst eigentlich sein Sohn Jens halten wollte, der beruflich verhindert war.

Wer mit unserem ehemaligen Pfarrer Horst Rau gern nochmal Gottesdienst feiern möchte, hat dazu am 29.September Gelegenheit. Dann gestaltet er den Erntedankgottesdienst im Zelt vor dem Bürgerhaus, da an diesem Sonntag auch die Kirmes in Holzhausen stattfindet. Der Gottesdienst beginnt dann um 10.00 Uhr. Ab 11.00 Uhr wird das Wahllokal im Gemeindehaus eröffnet. An diesem Sonntag sind nämlich auch Kirchenvorstandswahlen.

Pfarrer i.R. Horst Rau bei der Verabschiedung von Pfarrer Mecke im Mai 2013.Pfarrer i.R. Horst Rau bei der Verabschiedung von Pfarrer Mecke im Mai 2013.

 

 

Pfarrerehepaar Heckmann-Talvar verabschiedet sich

Pfarrerehepaar Heckmann-Talvar verabschiedet sich aus unserem Kirchspiel

Am Sonntag den 07.07.2013 gestaltete Ehepaar Heckmann-Talvar, um 10.00 Uhr in Holzhausen und 11.15 Uhr in Knickhagen (goldene Konfirmation), ihre letzten Gottesdienste in unserem Kirchspiel. Frau Heckmann-Talvar hat seit 2007 in unserem Kirchspiel einen Predigtauftrag wahrgenommen.
Ihre Art in unseren drei Kirchengemeinden die Gottesdienste zu gestalten, und somit das Evangelium zu verkünden, hat viele Menschen in unseren drei Gemeinden angesprochen. Nun führen Gottes Wege das Ehepaar Heckmann-Talvar nach Ippinghausen und Naumburg. Dort wartet eine neue Aufgabe in Form einer Pfarrstelle auf sie.

Die Kirchengemeinden Holzhausen, Wilhelmshausen und Knickhagen wünschen dem Ehepaar hierfür Gottes Segen, sowie Kraft und Zuversicht für die neue Aufgabe und alle damit verbundenen Herausforderungen. Nochmals „DANKE“ an Frau Heckmann-Talvar, ihren Mann und die vielen Mitgestalter aus ihrer Kirchengemeinde Veckerhagen für die liebevollen, lebendigen und überzeugenden Gottesdienste.

Die Kirchenvorstände
Holzhausen, Wilhelmshausen und Knickhagen.

 

Erste Goldene Konfirmation in Knickhagen

Vor fünfzig Jahren waren sie die ersten Konfirmanden, die in der vor wenigen Tagen neu geweihten Christuskirche in Knickhagen konfirmiert wurden. Jetzt feierten sie, drei Frauen und ein Mann, dort ihre Goldene Konfirmation. Pfarrerin Pille Heckmann-Talvar erinnerte in dem Festgottesdienst an den Konfirmationsspruch: „Weise mir, Herr, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit“, den der damalige Pfarrer Rudolf Lotz den heutigen Jubilaren mit auf den Lebensweg gegeben hatte.

Diese Bibelworte aus Psalm 86, Vers 11 verband die Pfarrerin mit Psalm 103, Vers 2 „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ und zeichnete viele Lebensstationen und Wege seit der Konfirmation auf. Der Konfirmandenunterricht fand in Wilhelmshausen statt, weil die Mädchen dort zum Handarbeitsunterricht gehen mussten. Am Ende dieser Zeit gingen sie nach Holzhausen, wo dann auch die Prüfung abgelegt wurde.

An diese Zeit erinnern sich die Jubilare noch recht gut, weil Pfarrer Lotz ein strenger Pfarrer war und sie viel auswendig lernen mussten. Entschuldigungen gab es für den Pfarrer nicht. Die Konfirmandenzeit sei eine wichtige Erfahrung gewesen, so die Jubilare, aber die Erkenntnis sei erst viel später gekommen.
Die Konfirmation am 2. Juni 1963 in der neuen Knickhagener Kirche, sie war erst eine Wochen vorher geweiht worden, haben alle noch in guter Erinnerung. So waren die Außenanlagen noch nicht fertig. Anneliese Titze erinnert sich: „Es war mein erster Ausflug mit hohen Absätzen mit Hindernissen“.

Viele Erlebnisse wurden anschließend im Gasthaus „Zum kühlen Grund“ ausgetauscht, wo man noch einige Stunden zusammen war und das Goldene Konfirmationsjubiläum ausklingen ließ. (KH)

Goldene Konfirmation in Knickhagen: In der Christuskirche des
Fuldataler Ortsteiles feierten Wolfgang Biesold (von links):
Renate Mulle, geb. Kunzemann, Anneliese Titze, geb. Salomon
und Hilde Wiegand, geb. Ullmann mit
Pfarrerin Pille Heckmann-Talvar (Mitte) ihr goldenes Konfirmationsjubiläum.
Foto: Hobein

Ausflug der „Offenen Tür“ nach Calden

Unsere letzte „Offene Tür“ vor den Sommerferien nutzten wir am 03.07.2013, um mit 21 Teilnehmern/innen einmal die Caldener Johannes-Kirche zu besichtigen. Der Innenraum der im spätklassizistischen Stil 1845-1848 erbauten Kirche wurde 1988 renoviert und der Altarraum neu gestaltet. Das Altarbild ist nun der Anziehungspunkt im Ostteil der Kirche. Das aus Lindenholz erschaffene Bild hat den Charakter eines Hochaltars und trägt Motive aus dem Johannesevangelium. Pfarrer Himmelmann erklärte uns anschaulich die einzelnen Figuren des Altars und berichtete vom Bau der Kirche.

Anschließend fuhren wir zum Flughafen Kassel-Calden, um ein wenig Luft von der „fernen weiten Welt“ zu schnuppern. Leider hatten wir kein Glück, denn es starteten oder landeten an diesem Nachmittag keine Maschinen. Im Flughafen-Restaurant ließen wir uns Kaffee und Kuchen gut schmecken und es blieb auch noch genügend Zeit zu einem ausgiebigen „Geschnuddel“.  Von der Plattform des Infopoint überblickten wir den ganzen Flughafen mit der Start/Landebahn bis hin zu den umliegenden Ortschaften. Gut gelaunt ging es dann auf den Heimweg nach Holzhausen.

Wir wünschen allen Teilnehmern/innen der „Offenen Tür“ schöne Ferien und würden uns freuen, sie am 21.08.2013 bei unserem nächsten Treffen wiederzusehen.

Doris Freudenthaler

 Altarbild in der Johanniskirche Calden.

 

 Gemütliches Kaffeetrinken im Flughafen-Café.

 

 Am Eingang zum Terminal.

 

Zum Abschluss besuchten wir den Infopoint.

G PLUS: Über den Wolken …

 Ein himmlischer Gottesdienst…

„Ich fühle mich frei und geborgen zugleich“, so fasste eine junge Frau ihren Besuch im G-plus Gottesdienst im Bürgerhaus Holzhausen zusammen. Zu dem Thema „Über den Wolken ……“ erlebten die Besucher einen ungewöhnlichen Gottesdienst auf der Suche nach Freiheit und Geborgenheit. Bereits im Eingangsbereich wurden dieGäste von drei Stewardessen empfangen und konnten Sitzplätze in der Economyclass oder in der Businessclass wählen, wo sie entsprechend bewirtet wurden und auch die Fragen „Was bedeutet Ihnen Freiheit? Was bedeutet Ihnen Geborgenheit?“ auf einem Plakat gern beantworteten. Diese und weitere Fragen stellte Moderator Bastian Fleck auch Heidi Orth von Sky Tours Ballooning aus Holzhausen, die von dem G-plus Team als Interviewgast eingeladen war und über ihre Arbeit als Ballonpilotin und ihre damit verbundenen Erfahrungen im Glauben berichtete.

Als Kulisse diente der Flughafen Kassel-Calden auf dem vier Fluggäste auf ihren Abflug warteten. Während ein frisch vermähltes Ehepaar es kaum erwarten konnte in die Flitterwochen zu starten, wurde der Gewinner einer Flugreise allein bei dem Gedanken Vertrautes und Geborgenes hinter sich zu lassen und zu einem unbekannten Ziel zu fliegen, fast zum Hypochonder. Im krassen Gegensatz dazu stand die kosmopolitische Hippiefrau, der Freiheit über alles ging und die sich weder an Menschen noch an materielle Dinge binden wollte. „Welcher Typ sind Sie?“, dieser spannenden Frage ging Pfarrer Andre Synofzik aus Kaufungen anschließend in seiner Predigt nach. „Sind Sie der Freiheitstyp, der Bindungen und enge Beziehungen scheut oder sind Sie der Nähetyp, der sich vor der Weite der Freiheit ängstigt und nahe Beziehungen aus Unsicherheit vor dem Alleinsein und Ungeborgensein sucht?“ Am Beispiel des Psalm 23 machte Herr Synofzik deutlich, dass man Freiheit nur zusammen mit Bindung bekommen kann. „Nur in einer zuverlässigen Geborgenheit, in meiner Bindung an Gott, finde ich Freiheit.“ Im anschließenden Kreuzverhör beantwortete Pfarrer Synofzik die Fragen der Gottesdienstbesucher und lud sie ein, sich Gott zu überlassen und aus dem bewussten Vertrauen auf Gott heraus zu leben.

Liveband, Musik- und Gebetsteam trugen zu einem gelungenen Gottesdienst bei, in dessen Anschluss die Besucher in der Alba(r)trosbar mit Bordverpflegung in Form von Tomatensaft, Erdnüssen, Sandwichs und Obst verköstigt wurden. So konnte man sich gut gestärkt am Infotisch über die G-plus Gottesdienste informieren und am Büchertisch ein zum Thema passendes Buch finden.

Der nächste G-plus Gottesdienst…

…mit dem Motto „Vertrauen ist gut.“ findet am 03. November 2013 um 19:00 Uhr mit dem neuen Pfarrer Berthold Kraft statt.

Claudia Huerkamp