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Mein Klimaschutz-Programm: Klimafasten
7 Wochen Zeit für Veränderung

Traditionell verzichten wir in der Fastenzeit auf Fleisch oder Genussmittel. Wie wäre es für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu fasten?

Der vergangene Sommer mit langanhaltenden Dürren, hohen Temperaturen und mancherorts dramatischer Wasserknappheit ist vielen von uns noch präsent. In den sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag besinnen wir Christinnen und Christen uns zur Umkehr. Beim Klimafasten können wir Schöpfungsverantwortung für die nachfolgenden Generationen übernehmen, ganz nach dem Motto „So viel du brauchst …“

In diesem Jahr hat die Aktion „Klimafasten“ sowohl neue, als auch vertraute Impulse zusammengetragen. Wie schön, wenn jede und jeder etwas Passendes findet, um die Fastenzeit für eine zukunftsweisende Umkehr zu nutzen.

Unter www.klimafasten.de gibt es eine Klimafastenbroschüre, die mit praktischen Anregungen durch den Alltag begleitet.

In der Fastenzeit nehmen wir uns je eine Woche Zeit …
… neue Energien zu erkunden
… für einen anderen Blick auf die Dinge, die wir (ver-)brauchen
… auf meinen Flächenverbrauch zu schauen
… um anders mobil zu sein
… für eine nachhaltige Beleuchtung
… für Biodiversität
… zum Glücklich-Sein

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Erfahrungsberichte:
E-Mail an info@klimafasten.de
SocialMedia #klimafasten

Pfarrer Stefan Weiß,
Klimaschutzbeauftragter der EKKW

Weitere Informationen unter https://klimafasten.de/

Frühlingsgezwitscher

Im Frühling erklingt und erwacht die Natur.

Mit dem neuen Licht, dem frischen Grün und dem fröhlichen Vogelgesang, wollen wir aus unseren Kehlen ebenfalls frische Lieder erklingen lassen.
Wer Lust auf ein „neues“ Singen in der Christus-Kirche Knickhagen hat, ist herzlich dazu eingeladen.

Wir treffen uns dort jeweils am Montag, den 13.03., 20.03., 27.03. und 03.04.2023 um 18:00 Uhr zum gemeinsamen Singen in fröhlicher Runde. 

Wir sind keine Profis, haben nur Spaß am Singen.

Auf rege Teilnahme freut sich
das Offene-Tür-Team Knickhagen

Sammelaktion “Kerzen- und Wachsreste für die Ukraine”…

Liebe Mitglieder der Gemeinden,

wir sammeln in unserem Kirchspiel, aber auch darüber hinaus, Kerzen- und Wachsreste für die Menschen in der Ukraine und unterstützen damit die Initiative „Life Cologne e.V.“. Daraus werden Büchsenlichter gefertigt. Diese dienen als kleine Heizquelle, zum Kochen, zum Aufwärmen und als Lichtquelle. Wachsreste retten so Leben in der Ukraine. Die Spenden können in den jeweiligen Kirchen abgegeben werden: St. Johanniskirche Holzausen (dort auch am Gemeindehaus, Am Wolfsgarten10), Christuskirche Knickhagen und Marienbasilika Wilhelmshausen. Behälter stehen dort bereit. Bitte nur Wachs- und Kerzenreste OHNE jegliche Deko und NICHT in Gläsern! Wir sind dankbar für jede Spende.

(Text: Sigrid Grube, Foto: Monika Neumann-Täubel)

Bitte NUR Wachsreste ohne Deko oder Gläser!

Weitere Infos erhalten Sie unter:

Wachsreste für die Ukraine

Gedanken zur Jahreslosung 2023

Die Augen öffnen

Vieles im Leben widerfährt einem unerwartet. Es ist nicht geplant. Man hat keine Vorkehrungen getroffen. Man muss damit zurechtkommen. Corona ist zum Beispiel so etwas. Oder die hohen Gaspreise, wobei hohe Preise ja nicht so lebensbedrohlich sind wie der Angriffskrieg auf die Ukraine selbst.
Für vieles im Leben kann man nichts und muss doch damit leben lernen. Die Augen zu verschließen ist keine Lösung. Das ist nicht neu, aber die Menge dessen, was uns in den letzten Jahren abverlangt wurde, fühlt sich größer an als zuvor. Dass es besser wird im neuen Jahr und leichter, mag man kaum glauben. Ob Gott da noch den Überblick behält? Ob er mit dem, wo er gebraucht wird, möglicherweise auch an seine Grenzen stößt?
Hagar, Magd von Sarah und Nebenfrau von Abraham, macht eine erstaunliche Entdeckung: „Du bist ein Gott, der mich sieht!“, sagt sie zu dem Engel. Sie war in eine Situation geraten, in der ihr nur noch die Flucht ratsam erschien. Sie würde in Kürze Abraham einen Sohn zur Welt bringen, was Sarah bis dato nicht vermocht hatte, und die Eifersucht der Kinderlosen und die mangelnde Unterstützung des Stammvaters trieb Hagar in die Wüste. Das änderte jedoch wenig an ihrer Lage: Als einzelne Schwangere konnte dieser Weg nur eine Sackgasse sein.
Da eilt ein Engel herbei und zeichnet von Hagars Zukunft ein anderes Bild. Sie wird einen Sohn gebären, Ismael, der seinerseits unzählige Nachkommen haben wird. Also keine Sackgasse, sondern ein vielversprechender Weg tut sich da auf. Was Hagar selber nicht sehen kann, muss Gott ihr erst zeigen. Er nimmt ihr zwar nicht die Zumutung ab, zurückzukehren in ihre komplizierte Gegenwart. Aber er weitet ihren Blick auf den Horizont: er kennt das Elend seiner Leute und lässt sie nicht fallen, egal was passiert.
Dass Gott so aufmerksam auf seine Menschen achtet, erkennt Hagar am „Brunnen des Lebendigen“. Sie kann ins Unbekannte aufbrechen und wird leben, weil Gott nicht von ihrer Seite weicht.

Ein gesegnetes neues Jahr 2023 wünsche ich Ihnen!
Propst Dr. Volker Mantey
Marburg

Open-Air-Familiengottesdienst am Heiligen Abend 2022

„Also hat uns in dieser Heiligen Nacht dieses kleine Kind zusammengebracht“ sagte das Schaf, das zusammen mit den anderen Tieren des Krippenspieles das Jesuskind in der Krippe gefunden hatte.

Eingeladen zu diesem „tierischen“ Krippenspiel hatte das Krippenspiel-Team. Constanze Fleck begrüßte zusammen mit Jeanette Wille und dem Esel Benjamin die zahlreichen Besucher vor der Kirche Holzhausen. Beide freute sich über das trockene Wetter und die Entscheidung, den Gottesdienst doch wieder unter freiem Himmel zu machen, da alle Anwesenden wahrscheinlich gar nicht in die Kirche gepasst hätten.

Schafe, Kuh und Hund wussten lange nicht, warum sie sich auf den Weg gemacht hatten und dem  Stern gefolgt waren. Aus den unterschiedlichsten Orten waren sie zusammengekomme und dieser hell leuchtende Stern am Himmel hatte ihnen den Weg gezeigt – bis sie dann am Ende den Stall mit der kleinen Familie und dem neugeborenen Jesus gefunden hatten.

Kinder aus der Gemeinde spielten die Tiere sowie Maria und Josef. Zwischendurch wurde viel gesungen, begleitet von Bastian Fleck und der Familie Vocht.

Kathi Vocht ging nach dem Krippenspiel noch einmal darauf ein, was wir an Weihnachten eigentlich feiern. Jesus wurde nicht in einem schön dekorierten warmen zu Hause geboren. Es gab keine Plätzchen und Punsch. Seine Eltern waren arm und er war ein Flüchtlingskind.

Er kam auf die Erde, um auch mitten in unseren Problemen bei uns zu sein. Er will unser Licht in der Dunkelheit sein. Und manchmal können wir ihm sogar helfen und anderen Menschen in der Not beistehen und ihr Leben wieder heller machen. Zur Erinnerung an diese Botschaft bekam jeder einen „Bastelstern“ für den eigenen Weihnachtsbaum mit nach Hause.

Zum feierlichen Abschluss ertönte die Orgel aus der Kirche zum gemeinsam angestimmten „Oh du fröhliche“ und Carolin Fleck kündigte die noch anstehenden Weihnachtsgottesdienste im Kirchspiel an. Ein herzliches Dankeschön ging auch an alle nicht namentlich genannten Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen dieses Gottesdienstes beigetragen hatten.

Den gesamten Gottesdienst können Sie sich auf unserem Youtube-Kanal anschauen.

(Text und Fotos: Monika Neumann-Täubel)