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Konfirmanden 2023

Das sind die neuen Konfirmanden aus dem Kirchspiel Holzhausen, die nach den Sommerferien mit dem gemeinsamen Unterricht begonnen haben. Die Konfirmation ist geplant im Juli 2023.

Die Konfirmanden werden bei den Erntedankfesten in den jeweiligen Orten den Gemeinden vorgestellt.

Die Namen von links nach rechts: Anthony Preuß (KS/Wilhelmsh.), Phil Stage, Kiara Freudenstein, Pia Oertel (Holzhausen), Lara Netzker (Knickhagen), Carlotta Fürst, Hanna Bönicke, Emma Clauer, Johanna Röse, Lina Vöhringer (Wilhelmsh.)

„Wir bringen den Ball ins Rollen“

Unter diesem Motto stand das diesjährige Come-Together am Samstag, den 10.09.22 im und am Gemeindehaus in Holzhausen. Das Come-Together-Team hatte zusammen mit dem Förderkreis Jugendarbeit, dem MEA-Team und dem Kirchenvorstand einen Familien- und Begegnungstag rund um das Thema „Ball, Rollen & Bewegung“ organisiert. Insgesamt ca. 40 TeilnehmerInnen im Alter zwischen 7 Monaten und über 80 Jahren genossen einen actionreichen Tag mit viel Zeit, sich zu begegnen.

Um 11:00 Uhr begrüßte Pfarrer Christian Brandt die Gäste mit Zitaten aus der Fußballwelt und dem gemeinsamen Lied „Volltreffer“ von Daniel Kallauch, welches Bastian Fleck auf der Gitarre begleitete.

Danach erklärten Mirko Fleck und Monika Neumann-Täubel den geplanten Ablauf und die anstehende Action-Tour durch Holzhausen. Auf zwei Spielplätzen in Holzhausen waren unterschiedliche Stationen mit verschiedensten Bällen aufgebaut, die von Susanne Walter und Sabine Kullmann betreut wurden. Eigentlich war auch ein Besuch der Kegelbahn im Bürgerhaus eingeplant (betreut durch Jeanette Vocht), doch leider war diese, aufgrund eines technischen Defektes, kurzfristig nicht zu nutzen. Aufgeteilt   in drei Gruppen konnte sich Jung und Alt an den angebotenen Aktionen ausprobieren und austoben.

Um ca. 12:30 Uhr traf man sich dann zum gemeinsamen Mittagessen vom Grill. Frank Georges und Mirko Fleck versorgten alle mit Leckerem vom Grill und gekühlten Getränken. Für ein tolles Kuchen- Buffet sowie Kaffee und Tee hatten Susanne Linnenweber und das MEA-Team gesorgt.

Sitzmöglichkeiten gab es im Pfarrgarten (vielen Dank an das DRK Holzhausen für das Bereitstellen des Zeltes sowie von Tischen und Bänken) und auch im Gemeindehaus an gemütlichen Tischgruppen. Dort lagen sowohl Desinfektionstücher („Gott segne und behüte dich!“) als auch „You´ll-never-walk-alone-Postkarten und WM-Spielpläne mit Zitaten berühmter Fußballer zum Mitnehmen aus.

Gestärkt und voller Elan ging es für alle dann mit Spiel, Spaß und einem Workshop weiter. Jugendreferent Arne Marinelli hatte Spiele (wie z.B. ein XXL-4-Gewinnt-Spiel, Dosenwerfen, Wikinger-Schach oder ein Volleyball-Netz) im Pfarrgarten aufgebaut. Dort spielten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen hatten ihren Spaß und kamen schnell untereinander ins Gespräch. Im Gemeindehaus bot Monika Neumann-Täubel den Workshop „Wutball basteln“ an. Aus Mehl und Luftballons konnte sich jeder seinen eigenen „Wutball“ herstellen und mit nach Hause nehmen. Auch so mancher Erwachsene nahm das Angebot an und stellt sich seinen eigenen „Anti-Stress-Ball“ her.

Viel zu schnell war die Zeit vorüber gegangen, als Pfarrer Brandt und Arne Marinelli schon zum Come-Together alle zusammenriefen. Jeder bekam einen kleinen Fußball, auf dem er etwas Ermutigendes schreiben (oder die Kinder malen) sollte. Dann ging es gemeinsam an den großen bunten Fallschirm. Es wurde ausprobiert, was man damit alles machen kann – erst ohne Bälle, dann mit Bällen und zum Schluss mit den kleinen Fußbällen, auf denen die „Ermutigungen“ standen. Jeder durfte sich einen dieser Fußbälle als ermutigende Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Beim gemeinsamen Abschluss griff Pfarrer Christian Brandt das Thema „Ermutigung“ auf und rundete den Tag mit weiteren Fußballzitaten ab. Zusammen wurde dann noch das „Kindermutmachlied“ und „Du begeisterst mich“ gesungen (begleitet durch Bastian Fleck und Jeanette Vocht, jeweils an der Gitarre), danach neigte sich das 2. Come-Together auch langsam dem Ende entgegen. Für jedes Kind gab es noch einen Fußball-Flummi zum Mitnehmen und dann ging es schon ans Aufräumen. Die gesammelten Kronkorken von diesem Tag nahm Sabine Kullmann für eine wohltätige Aktion mit. Dank vieler fleißiger Hände war alles schnell erledigt und das Team zog erneut ein durchweg positives Résumé: „Das machen wir nächstes Jahr wieder!“

(Text & Fotos: Monika Neumann-Täubel)

„Lieder, die uns Mut machen”

Unter diesem Motto stand der musikalische Open-Air-Gottesdienst, den Pfarrer Christian Brandt am Sonntag, den 04.09.22 im Kirchgarten der St. Johannis Kirche Holzhausen hielt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die zahlreichen Besucher einen abwechslungsreichen Gottesdienst in der Natur erleben. Den Altar hatte Monika Kafko sehr schön sommerlich geschmückt.

Die musikalische Gestaltung übernahmen, neben dem Gesang der Gemeinde und der „Musikbox“, Bastian Fleck (Keyboard), Susanne Linnenweber (Gitarre) und Jeanette Vocht (Gitarre). Der Frauenchor musste leider kurzfristig absagen.

Im Vorfeld waren bei Pfarrer Brandt jede Menge Liedwünsche eingegangen und er entschuldigte sich gleich zu Beginn, dass er leider nicht alle an diesem Tag mit einbauen konnte. Gesungen und/oder abgespielt wurden u.a. Lieder aus dem Gesangbuch, aus dem EGplus und von christlichen Liedermachern (G. Gundermann & S. Harfst), aber auch „Hits aus dem Radio“. Ebenso waren auch einige englisch-sprachige Lieder dabei. So entstand ein wirklich gelungener Mix von Adel Tawil, Joan Osbourne, Udo Lindenberg und Herbert Grönemeyer über „Jesus in my house“ und „Lord, I lift your name on high“ bis hin zu „Anker in der Zeit“, „Herr, Deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ und „Möge die Straße uns zusammenführen“ – um nur einige zu nennen.

Pfarrer Brandt fand zu jedem Titel mutmachende Worte und erzählte, wie einem Gott im Alltag begegnen kann. „What if God was one of us? Just a slob like one of us. Just a stranger on the bus. Trying to make his way home?” (“One of us” von Joan Osbourne) – “Was, wenn Gott einer von uns wäre? Nur ein Chaot, wie einer von uns. Nur ein Fremder im Bus, der versucht nach Hause zu kommen.“  Gott kann uns vielfältig begegnen – jeden Tag aufs Neue.

Einige Gebete und der Segen wurden ebenfalls gesungen. Nach dem Gottesdienst konnte man seine eigenen Gebetsanliegen im Gebetbuch der Kirche eintragen. Diese werden dann in zukünftigen Gottesdiensten gebetet werden. Dieses Buch liegt immer in der tagsüber offenen Kirche aus.

(Text und Fotos: Monika Neumann-Täubel)